Du hast es im Blick

Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
Antoine de Saint-Exupery
Schriftsteller

Als Blickkontakt bezeichnet man den wechselseitigen Blick zweier Personen in die Augen, wenn dieser von Beiden wahrnehmbar ist. … Kaum eine andere Mimik vermag einen so facettenreichen Ausdruck zu vermitteln (Wikipedia). Vielleicht hast Du das Spiel als Kind auch gespielt, wer es schafft seinem Gegenüber länger in die Augen zu sehen und dabei den Blick nicht abzuwenden.

Anstarren

Heute wäre es Dir wahrscheinlich eher unangenehm den Blickkontakt über so lange Zeit «auszuhalten» ausser es handelt sich um eine Person Deines Herzens. Zu tief und zu lange in die Augen schauen wird schnell als «Anstarren» empfunden und würde eine Abwehrreaktion hervorrufen und du würdest dich abwenden oder fühlst dich angegriffen und starrst zurück.

Augen werden bekanntlich als Spiegel der Seele bezeichnet, da Sie viel über unsere Emotionen preisgeben. Ein Blick kann mehr sagen als tausend Worte. Blickkontakt hilft uns die Gefühle unseres Gegenübers zu erkennen aber auch unsere eigenen Gefühle verständlich zu machen. Gegenseitig in die Augen schauen ist die Basis für soziale Verbindung; Forscher fügen hinzu, dass sich gegenseitig in die Augen schauen die einzige soziale Interaktion ist, in der beide Gesprächspartner die gleiche Tiefe an Emotionen geben und nehmen können.

Offener Blick

Kannst Du die Emotionen vom Gesprächspartner erkennen?

Ein freundlicher offener Blick durch weit geöffnete Augen offenbart Vertrauen, Zufriedenheit, symbolisiert Neugier, Interesse und Sympathie, bestimmt die beste Grundlage für einen angenehmen Gesprächsverlauf.
Das Vermeiden von Blickkontakt, ein gesenkter umherfliegender Blick oder verstärktes Blinzeln ist ein Zeichen von Unsicherheit oder Angst.
Menschen verringern den Blickkontakt, wenn Sie sich beim Reden schämen, traurig sind oder sich innerlich zurückziehen.

Vertrauensaufbau

Es lohnt sich zur Reflektion ab und zu mal den Blick auf sich selbst zu richten und zu überlegen: Wie und wie oft schaue ich während eines Gespräches in die Augen? Ununterbrochen oder mit Pausen? Was verändert sich, wenn ich zukünftig länger und tiefer schaue?

Das sind alles Fragen, die Dir helfen können in einem Gespräch als kompetenter, glaubwürdiger aber auch vertrauenswürdiger Gesprächspartner wahrgenommen zu werden.

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