Kraft der Worte

Worte beeinflussen wie wir denken und handeln, was wir wahrnehmen und woran wir uns erinnern. Worte können in uns Gefühle auslösen – Begeisterung, Leidenschaft, Hoffnung, Liebe, Vertrauen aber auch Hoffnungslosigkeit, Angst oder Traurigkeit.

Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist der gleiche wie zwischen einem Blitz und einem Glühwürmchen.
Mark Twain
Schriftsteller

Mit unseren Worten können wir nicht nur unsere eigene Laune, Motivation und Zuversicht positiv beeinflussen, sondern auch die von anderen Menschen. Wenn wir negative Formulierungen durch positive ersetzen, wirkt der Satz ganz anders. Weil Worte für uns eine Bedeutung haben, verknüpfen wir bestimmte Worte mit bestimmten Gefühlen. Sie lösen in uns Bilder, Vorstellungen und Erinnerungen aus.

Ein Beispiel: Denke an das Wort Arbeit. Löst dieses Wort bei dir positive oder unangenehme Bilder und Gefühle aus? Je nach dem, was für Erfahrungen wir bei der Arbeit machen empfinden wir angenehme oder unangenehme Gefühle.

«Der Ton macht die Musik» Dies gilt auch für die Art und Weise wie wir miteinander sprechen. Jeder Satz kann eine andere Bedeutung erlangen, je nachdem wie wir die einzelnen Wörter aussprechen. Sogar positive Wörter wie Bitte und Danke erhalten eine negative Note, wenn Sie mit bestimmten Gefühlen ausgesprochen werden. Ein in Frustration ausgesprochenes Danke oder Bitte wirkt verzweifelt oder wütend.

Dann gibt es Wörter, die eine Aussage verstärken, wenn wir z.B. die Wörter extrem, maximal oder am meisten verwenden.

Es gibt Menschen, die im Stande sind zu reden, ohne etwas zu sagen.
Sie reden und reden und werden doch nicht verstanden weil Sie lieber um den «heissen Brei» reden statt zum Punkt zu kommen. Versuche mit negativen Worten, positive Ereignisse vorzustellen, das klappt nicht. Versuch es doch mal mit Gedankenhygiene.

Gedankenhygiene hilft uns, in dem wir über einen längeren Zeitpunkt Worte, die man immer benutzt hat, umzuwandeln in positive Gedanken. Am Anfang fällt es schwer die positiven Gedanken, die man denkt auch zu glauben, weil man das Gefühl dazu noch nicht aufbauen kann. Es klappt immer besser je länger wir es machen.

Vielleicht beginnst Du schon morgen, wenn Du aufstehst und noch müde und kraftlos bist, Dich mit folgenden Worten zu motivieren: Heute ist ein guter Tag. Es gibt eine Menge Herausforderungen, die auf mich warten. Aber ich freue mich darauf und bin mir ganz sicher, dass ich die richtigen Lösungen finden werde.